tipps für verkäufer

eine woche vorher

preiskalkulation
lass dich nicht über den tisch ziehen. ermittle bei ebay vorher den ungefähren wert der waren, die du verkaufen willst. beobachte pro ware ein, zwei auktionen, bis sie auslaufen. für wie viel gingen sie weg?

terminplanung
wie wird das wetter am verkaufstag? sonnenschein garantiert viele käufer. sind gerade ferien und viele leute im urlaub? dann wird es vielleicht sehr leer am flohmarkt sein. ist gerade monatsanfang und die gehälter wurden überwiesen? dann sitzt das geld lockerer als am monatsende. gibt es in deiner stadt einen riesenflohmarkt, der nur ein/ zwei mal im jahr statt findet? dort ist massig publikum da, allerdings ist die konkurrenz auch groß.

marktrecherche 1
hast du eine besondere warenrichtung im angebot - z.b. kindersachen oder kleider? dann erkundige dich, ob es spezialmärkte in der umgebung gibt, die eine besondere zielgruppe anziehen. auch bei flohmärkten gibt es unterschiede. hat sich ein flohmarkt eher zu einem antiquitätenmarkt entwickelt, wirst du dort deine h&m-klamotten eventuell schlecht an den mann bringen.

marktrecherche 2
wenn du einen markt gefunden hast: organisiere dir einen übersichtsplan und recherchiere, wo die besten standplätze sind. wo sind die wege geteert? wo sind mögliche treffpunkte der käufer? vielleicht kannst du auch plätze reservieren.

waschtag
lästig, aber bares geld wert: gewaschene, geputzte schuhe und kleider finden natürlich schneller interessenten als miefige, verknitterte ware.

in der früh

wecker stellen
ein flohmarkt beginnt früh. egal, was die offiziellen zeiten sagen: er beginnt in der regel 2 stunden früher. meist muss man schon um 5:00 uhr da sein, um überhaupt noch einen platz zu ergattern.

overdressing
wirf einen kritischen blick in den spiegel, denn dein outfit entscheidet heute über deine einnahmen. wirkst du seriös und ordendlich, dann sind wahrscheinlich auch deine waren in gutem zustand. bist du gut und teuer gekleidet, dann hast du sicherlich auch wertvolle schätze im angebot.

grundausstattung

  • tapeziertisch oder biertisch
  • geld für standgebühr
  • ca. 50 euro in kleinen scheinen und münzen als wechselgeld
  • plastiktüten und zeitungspapier zum verpacken zerbrechlicher ware
  • kisten oder vitrinen zum präsentieren von kleinwaren
  • stuhl
  • durchsichtige, dünne plane zum schutz der waren gegen regen
  • regenschirm
  • sonnenschutz, sonnencreme
  • beim verkaufen von kleidern zusätzlich

  • kleiderstange
  • kleiderbügel
  • spiegel

vor ort

standdesign
oft entscheidet eine sekunde, ob sich ein potentieller käufer für deinen stand interessiert. deshalb sollte alles auf einen blick sichtbar und einladend für ihn sein. also: kleider aufhängen, kindersachen auf kindgerechter höhe platzieren, ein paar besonders schöne und interessante blickfänge ganz nach vorne stellen.

der mensch ist ein herdentier. leute interessieren sich für stände, vor denen sich schon kundschaft angesammelt hat. ab und an einen dummy-interessenten [mama, freundin o.ä.] vor den stand zu platzieren, ist in durststrecken durchaus erlaubt.